Wer möchte nicht mit einem Kuss geweckt werden, vor allem nach 100 Jahren Schlaf? Was nach einem schönen Märchen klingt, ist es auch. Und doch hält Dornröschen mehr bereit als die Liebesgeschichte zwischen zwei Königskindern. Das Märchen erzählt auch von Gut und Böse – sowie den Schattierungen dazwischen. Die Handlung entspinnt sich, nachdem die Fee Carabosse in ihrem Stolz verletzt wurde und erbost die kleine Prinzessin Aurora verflucht. Doch in der guten Fliederfee trifft das Böse auf eine starke Gegenspielerin, sodass Dornröschen und ihr Prinz hoffentlich glücklich bis an ihr Lebensende leben können.
Dornröschen zählt zu den populärsten Märchen überhaupt. Schon seit der Zeit von Marius Petipa gehört es als sogenanntes Ballet féerie zu den beliebtesten Handlungsballetten und auch Marcia Haydées Version gilt als Dauerbrenner auf der Stuttgarter Bühne. In brillanten Divertissements und ausgetüftelten Ensembleszenen lässt die Choreografie die Tänzer*innen zur Hochform auflaufen. Besonders die Interpretation der Fee Carabosse fordert den Tänzer der Rolle, eine feminine und gleichzeitig böse Seite ans Licht zu bringen. In der Auseinandersetzung mit der sanften Fliederfee entsteht ein Kampf zwischen Gut und Böse, der den besonderen Reiz von Haydées Version ausmacht.
Die großen Feste am Königshof bilden einen bilderbuchhaften Rahmen, dem sich Designer Jürgen Rose mit Liebe zum Detail angenommen hat. Das aufwändige Bühnenbild und die farbenprächtigen Kostüme lassen Groß und Klein in eine glanzvolle Märchenwelt eintauchen. So lädt Dornröschen alle Zuschauer*innen zum Bangen und Zittern, Staunen und Schwelgen ein.
Dornröschen zählt zu den populärsten Märchen überhaupt. Schon seit der Zeit von Marius Petipa gehört es als sogenanntes Ballet féerie zu den beliebtesten Handlungsballetten und auch Marcia Haydées Version gilt als Dauerbrenner auf der Stuttgarter Bühne. In brillanten Divertissements und ausgetüftelten Ensembleszenen lässt die Choreografie die Tänzer*innen zur Hochform auflaufen. Besonders die Interpretation der Fee Carabosse fordert den Tänzer der Rolle, eine feminine und gleichzeitig böse Seite ans Licht zu bringen. In der Auseinandersetzung mit der sanften Fliederfee entsteht ein Kampf zwischen Gut und Böse, der den besonderen Reiz von Haydées Version ausmacht.
Die großen Feste am Königshof bilden einen bilderbuchhaften Rahmen, dem sich Designer Jürgen Rose mit Liebe zum Detail angenommen hat. Das aufwändige Bühnenbild und die farbenprächtigen Kostüme lassen Groß und Klein in eine glanzvolle Märchenwelt eintauchen. So lädt Dornröschen alle Zuschauer*innen zum Bangen und Zittern, Staunen und Schwelgen ein.
Handlung
Prolog
Nach langer Zeit der Kinderlosigkeit ist dem König und der Königin ein Kind geboren worden. Zur Taufe ihres Töchterchens geben sie ein glänzendes Fest. Eingeladen sind auch sechs Feen, die der kleinen Prinzessin Geschenke und gute Wünsche überbringen. Die kleinen Begleiter der Feen überreichen Aurora Rosenbäumchen. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel und unter Donner und Blitz erscheint die Fee Carabosse. Der Haushofmeister Catalabutte schaut erschrocken auf der Liste der eingeladenen Gäste nach und sieht mit Entsetzen, dass er vergessen hat, sie zur Taufe einzuladen. Voller Zorn über diese Missachtung spricht Carabosse anstelle von guten Glückwünschen einen Fluch über das Kind aus: An ihrem 16. Geburtstag soll sich die Prinzessin an einer Spindel stechen und daran sterben. Das allgemeine Entsetzen wird durch die Fliederfee gemildert, die den Fluch der bösen Fee umwandelt: Aurora wird nach dem Stich mit der Spindel in einen hundertjährigen Schlaf fallen, aus dem sie von einem jungen Prinzen durch einen Kuss wieder geweckt wird.
Zwischenszene
Die Jahre vergehen und Aurora wächst heran, geschützt und begleitet vom Segen der Fliederfee. Carabosse verliert die kleine Prinzessin keinen Moment lang aus den Augen, immer darauf wartend, dass sich der böse Wunsch erfüllt.
I. Akt
Auroras Geburtstag
Zu Auroras 16. Geburtstag kommen vier Prinzen, die um die junge Prinzessin werben. Die Rosenbäumchen, die Aurora an ihrem Tauffest geschenkt bekam, sind zu stattlichen Hecken geworden. Ein Geschenk der Fee Carabosse weckt ihr besonderes Interesse: ein Rosenstrauß. Sie ahnt nicht, dass die böse Fee in ihm eine Spindel versteckt hat. Ehe sie sich versieht, sticht sie sich daran, und Carabosse erlebt die vermeintliche Erfüllung ihres Fluches: Die Prinzessin fällt wie tot zu Boden. Doch die Fliederfee verwandelt den Tod in tiefen Schlaf. Alles im Schloss schläft ein und eine hohe Dornenhecke umwächst das Schloss und den Garten. Die Fliederfee breitet ihren Segen über die Schlafenden aus und gibt ihnen Schutz.
Zu Auroras 16. Geburtstag kommen vier Prinzen, die um die junge Prinzessin werben. Die Rosenbäumchen, die Aurora an ihrem Tauffest geschenkt bekam, sind zu stattlichen Hecken geworden. Ein Geschenk der Fee Carabosse weckt ihr besonderes Interesse: ein Rosenstrauß. Sie ahnt nicht, dass die böse Fee in ihm eine Spindel versteckt hat. Ehe sie sich versieht, sticht sie sich daran, und Carabosse erlebt die vermeintliche Erfüllung ihres Fluches: Die Prinzessin fällt wie tot zu Boden. Doch die Fliederfee verwandelt den Tod in tiefen Schlaf. Alles im Schloss schläft ein und eine hohe Dornenhecke umwächst das Schloss und den Garten. Die Fliederfee breitet ihren Segen über die Schlafenden aus und gibt ihnen Schutz.
II. Akt
100 Jahre später: Jagdszene, Prinz Desirés Vision und Auroras Erwachen
Prinz Desiré befindet sich mit großem Gefolge auf der Jagd. Als sich die Jagdgesellschaft in einiger Entfernung von ihm befindet, erscheint ihm die Fliederfee. Sie verschafft ihm eine Vision von Prinzessin Aurora, deren Anblick ihm von Anfang an das Herz verzaubert. Die Fliederfee macht dem Prinzen deutlich, dass er sich in der Nähe seines Glückes aufhält – und zeigt ihm die Schlafende. Carabosse versucht, ihn von ihr fernzuhalten, doch mit Hilfe der Fliederfee schafft er es, die böse Fee zu überlisten. So nimmt er die schlafende Schöne, ganz von ihrem Liebreiz gefangen, in die Arme und weckt sie mit einem Kuss auf. Dieser Kuss und die Liebe der beiden zueinander ist die stärkste Kraft gegen die Bosheit von Carabosse. Die Hofgesellschaft erwacht aus ihrem hundertjährigen Schlaf.
Prinz Desiré befindet sich mit großem Gefolge auf der Jagd. Als sich die Jagdgesellschaft in einiger Entfernung von ihm befindet, erscheint ihm die Fliederfee. Sie verschafft ihm eine Vision von Prinzessin Aurora, deren Anblick ihm von Anfang an das Herz verzaubert. Die Fliederfee macht dem Prinzen deutlich, dass er sich in der Nähe seines Glückes aufhält – und zeigt ihm die Schlafende. Carabosse versucht, ihn von ihr fernzuhalten, doch mit Hilfe der Fliederfee schafft er es, die böse Fee zu überlisten. So nimmt er die schlafende Schöne, ganz von ihrem Liebreiz gefangen, in die Arme und weckt sie mit einem Kuss auf. Dieser Kuss und die Liebe der beiden zueinander ist die stärkste Kraft gegen die Bosheit von Carabosse. Die Hofgesellschaft erwacht aus ihrem hundertjährigen Schlaf.
III. Akt
Auroras Hochzeit
Die Hochzeit von Prinzessin Aurora mit Prinz Desiré wird als glanzvolles Kostümfest gefeiert. Die ganze Hofgesellschaft hat sich zu diesem Anlass als Märchenfiguren verkleidet. Auf dem Höhepunkt des Festes tanzen Aurora und Prinz Desiré einen großen Pas de deux. Die Fliederfee gibt ihren Segen zu der Vereinigung der beiden Liebenden. Aus der Ferne beobachtet Carabosse sie neidvoll und lauernd. Das Böse existiert weiter.
Die Hochzeit von Prinzessin Aurora mit Prinz Desiré wird als glanzvolles Kostümfest gefeiert. Die ganze Hofgesellschaft hat sich zu diesem Anlass als Märchenfiguren verkleidet. Auf dem Höhepunkt des Festes tanzen Aurora und Prinz Desiré einen großen Pas de deux. Die Fliederfee gibt ihren Segen zu der Vereinigung der beiden Liebenden. Aus der Ferne beobachtet Carabosse sie neidvoll und lauernd. Das Böse existiert weiter.

